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Donnerstag, 12. Juni 2008, 11:29

Druiden als Philosophen

Hallo!

Aus unseren Überlegungen über keltische Religion möchte ich Druidische-Philosophie ableiten darum ein neues Thread.

einige Hinweise als Anfang:

- Was war die Philosophie der Druiden?

- Können wir einige Axiome und Postulate aus ihrer Philosophie gewinnen?

- "der hervorstechende Merkmal der druidischen Lehre könne man als Naturphilosophie und Naturwischenschaft zusammenfassen - die Natur des des phisikalischen Universums und seine Beziehung zum Menschen." (N. Chadwick: The Druids)
und der Diodorus Siculuc schreibt: "Die Druiden verbanden die Betrachtung der Natur mit der Sittenlehre; sie glaubten an die Unzerstörbarkeit der menschlichen Seele und des universums, wenn auch Feuer oder Wasser vorübergehend die Oberhand gewinnen." (P.B. Ellis: Die Druiden, 1999:233)

- die druidische Moralphilosophie is viel diskutiert worden: nac Diogenes Laertius steht fest, dass die oberste Maxime der Druiden sei, dass die Menschen "die götter ehren, nichts Böses tun und Tapferkeit üben" sollten

- aus der alt-irischen Texten geht hervor, dass die Druiden in erster Linie an Wahrheit und Wahrhaftigkeit gelegen war und dass sie "An Fhirinne in aghaidh an tSaoil" (Wahrhaftigkeit gegenüber der welt) predigten. Diese Auffassung: also stelle des Menschen in Welt soll als höchtes Prinzip für Schöpfungskraft bedeuten, was soll genau aus gemeinsamen indoeuropäischen Würzel stammen.


Bin neugierig, was ihr darüber schreiben werdet und vielleicht können wir damit eine Diskussion darüber entwickeln.

Liebe Grüsse!

Joze

Fredewulf

unregistriert

2

Dienstag, 24. Juni 2008, 22:37

Das merkwürdige an den Druiden, wie sie Caesar beschreibt, ist vor allem diese pythagoreische Geschichte.
So gibt es nach Caesar etwa die Möglichkeit, Sittenstrolche und Sünder damit zu bestrafen, sie vom Opferkult auszuschließen. Diese Vorgehensweise der Druiden muss für den Römer um so befremdlicher wirken, bedenkt man, dass die Römer Personen an die Löwen verfütterten, wenn sie den Staatskult boykottierten.
Eine Unterscheidung zwischen öffentlicher Religio und privater Superstitio kann es daher nach druidischer Ansicht nicht geben.

Admin

unregistriert

3

Mittwoch, 25. Juni 2008, 08:24

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