Friday, September 10th 2010, 12:34pm UTC+2

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41

Wednesday, September 10th 2008, 12:15am

Und kannst du uns auch verraten wo der Fund gemacht wurde und ob und wo man etwas darüber lesen kann?

42

Monday, September 15th 2008, 4:52pm

Kybele aus Theurnia

hallo Leute! :updown:

In Römer-Museum Theurnia wird seit diesen Herbst eine Statue von Kybele (aus Marmor) ausgestellt.
Interesannt ist - dass sie in Hand einen Tamburin hält, was soll nach Text auf HP von Landesmuseum KTN auf ihr "extatisches Kult" hinweisen.

edit: eine Übung: http://www.keltoi.de/kelten/links.htm

HP ist von archeologieonline.de und hat was auch von historische Musik zutun :zwinker:

(habe bis jetzt immer "zu fuss - per hand alle links aufgeschrieben)
LG

J.
Mir geht es um Darstellung.
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Boii Pannonia

Celtic's reenactment (Blog ist noch nicht fertig)

This post has been edited 1 times, last edit by "Joze Noriker" (Nov 5th 2008, 5:55pm)


43

Tuesday, November 25th 2008, 8:54am

Tonrassel aus Hallstatt

Hallo Leute! :updown:

Belege Link von oben schon diskutieretn Tonrassel aus Hallstatt zu - weil man kann dabei interessante weitere verlinkungen finden:

http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.music.1.1/010103.htm

(gleiches Link: "oberste" Datei: http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.h/h118556.htm )
LG

J.
Mir geht es um Darstellung.
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Boii Pannonia

Celtic's reenactment (Blog ist noch nicht fertig)

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44

Thursday, September 24th 2009, 9:49am

Zum Thema keltische Trommel hier Belege:

http://en.citizendium.org/wiki/Ancient_Celtic_music#Percussion_and_dance

Also - gibt's doch Belege! :lesen:

Joze

45

Friday, February 5th 2010, 9:37am

Ich zitiere aus obigem Link von Joze:

......If the Celts used drumming instruments like the Roman tympanum is unknown......

Das heisst: es gibt eben keine Belege, wenigstens nach dieser Quelle :lesen:

46

Friday, February 5th 2010, 9:44am

Hi! Wenn es um dieser Quelle geht - dann heisst es, die Kelten haben keine Trommel gehabt, die den römischen Tympanum ähnlich waren. Tympanum ist aber nur eine Art von Trommeln.

Mittelweile weiss ich darüber mehr - Artikel und HP habe in AF verlinkt und Diskussion gibt's dort.

Joze

47

Friday, February 5th 2010, 10:52am


Mittelweile weiss ich darüber mehr - Artikel und HP habe in AF verlinkt und Diskussion gibt's dort.

Joze


Nur leider haben nicht alle Zugriff auf das AF und können es nicht lesen...
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

48

Tuesday, March 2nd 2010, 9:39pm

Albin Paulus

Hi! Heute habe vom Albin Paulus Antwort bekommen (hat gedauert). Im Sommer wird er eine CD mit eisenzeitliche Musik herausgeben. Auf seine HP habe ich auch Aussage gefunden, dass auch die Kelten die Trommeln hatten.
Jedenfalls auch weitere Tempo(Rytmus)-Instrumente auch.

Joze
Mir geht es um Darstellung.
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Boii Pannonia

Celtic's reenactment (Blog ist noch nicht fertig)

49

Thursday, March 18th 2010, 2:51pm

RE: Albin Paulus

Ein wirklich interessantes, aber schwieriges Thema. Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, mich mit der Musikarchäologie zu befassen. Interessant sind hier die "Studien zur Musikarchäologie" der Internationalen Studiengruppe Musikarchäologie . Leider habe ich aber nur Kopien zweier Bände hier, in denen auf Trommeln gar nicht eingegangen wird. Dafür gibt es aber z.B. einen Hinweis zur griechischen Antike auf der Seite Musikarchäologie von Dr. Helmut Brand:

Quoted

Zitat:
Rhythmusinstrumente spielten währen der gesamten griechischen Antike, im Gegensatz zum Orient, nur eine geringe Rolle und finden ab dem 6. Jh. v. Chr. fast nur im dionysischen Bereich und beim Symposion (Umtrunk) sowie dem daran anschließenden Komos (fröhliches Treiben der Zecher) Verwendung. Sie werden fast durchgehend von Frauen gespielt. Die wichtigsten Instrumente sind die Krotala, Kymbala und das Tympanaon.

Tympanon
Das Tympanon ist eine zweifellige Rahmentrommel im Kult des Dionysos und wird meist von Frauen gespielt.

Krotala
Krotala sind paarweise gespielte, den modernen Kastagnetten vergleichbare Klanghölzer mit verdicktem Ende und werden meist von Frauen beim Symposion/Tanz oder von Mänaden im dionysischen Bereich gespielt.

Kymbala
Kymbala sind eherne Schallbecken und werden selten gespielt. Sie finden sich meist im Kult von Frauengottheiten (Athena, Artemis, Persephone) und haben wohl einen Unterweltsbezug.

Glöckchen (kwdwn, kodwnion)
Glöckchen finden sich meist im Kult weiblicher Gottheiten. Ihnen wird eine apotropäische Wirkung zugeschrieben.
Der Rhythmus in der Hand der Frauen... :tanz:

Grüße
Oliver

50

Thursday, March 18th 2010, 11:06pm

Hallo Oligetorix!! NIce Dich wieder da zu sehen! :)

Danke für Beitrag.

Also: bevor ich hier die Beiträge oben geschrieben habe, habe ich einige Seiten über Musikarchäologie nachgeschaut (kenne deine Linke). Griechische Quellen sind überall leicht belegbar. Habe schon ganz ganz weit oben (2008) aufgeschrieben, dass man so allgemein alle Kulturen in apolinische und dyonisische einteilen darf. Meine Vermuttung daraus ist, dass Rythmus-Instrumente so vor allem (nicht aber nur so) in dyonisischen Feiern bekannt waren, auch bei den Griechen. Da waren nicht nur Frauen dabei, doch bekannt sind auch ausschliesslich Frauen-Zeremonien... Parallele heute( nicht nur heute): die Sufi Musik.

Als weiteres wissen wir auch - dass die Kelten stets mit ihren Zeitgenossischen in Kontakt waren ..... wieso könnten dann ihnen "fremde" Musikinstrumente unbekannt sein?

Wieder Parallele: in Neolithikum gab es Trommel. Griechen/Römer/Skythen - im ganzem Zentral-und -Nordasiathischem Raum (aus Sibirien sind ancient Trommel bekannt) kannten die auch. Keltische Expansion war Europa und Teil Asien-weit. Keine Troommel??

Noch was: Situlendarstellungen. Generalisierung für alle Schicht-spezifische keltische Kultur? Was wissen wir aufgrund Situlen-Darstellungen überhaupt über normalem alltäglichen keltischem Leben - darüber, wie haben normale Menschen damals getanzt und Feste gefeiert?? (sic!) Es gab vermutlich auch alle anderen Varianten von Tontrommel - auf einige Gefässe kann man auch gute Klänge produzieren.... die Glocken gab es sowieso bei den Kelten auch.

Nun, der Albin Paulus spricht bei den Kelten über den Trommeln, die den Römischen Tympanon ähnlich waren. Bin neugierig, ob diese auch schon auf dem neuen CD zu hören sein werden. Muss die Info noch überprüffen aber es soll eine Darstellung mit so einen Trommel-Musiker aus Gallien geben (der Albin hat mir noch nicht mittlerweille geantwortet).

Es wird sich schon mehr erklären ...

Joze
Mir geht es um Darstellung.
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Boii Pannonia

Celtic's reenactment (Blog ist noch nicht fertig)

51

Friday, March 19th 2010, 1:50pm

So, ich habe jetzt noch einmal den Birkhan gewälzt. Kelten - Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur, S. 1095 - 1099 geht ein wenig auf das Thema ein. Birkhan geht davon aus, dass den antiken Schriftstellern die zivile Repräsentations- und Unterhaltungsmusik ggf. nicht so fremdartig erschienen sei, dass sie diese besonders erwähnen mussten. Immerhin werden aber die Preis- und Schmählieder der Barden von Appianos (Celt. 12), Athenaios (VI 49, 3), Ammianus Marcellinus (XV, 9, 8) und Diodorus (V, 31) erwähnt. Die beiden Letztgenannten deuten sogar ein Lyra-ähnliches Begleitinstrument an. Hier sind deutliche Parallelen zu den antiken Aóiden erkennbar, wie sie z.B. in Homer - Der Mythos von Troja in Dichtung und Kunst (S. 99-100) erwähnt werden.
Es scheint lt. Birkhan aber durchaus auch Instrumentalmusik gegeben zu haben, für die es jedoch nur wenige Hinweise gibt. So erwähnt er die seit der Hallstattzeit bezeugten Glöckchen, Klapperbleche und Rasseln auf Kleidung, Schmuck und Wagenelementen. Außerdem gibt es Knochenpfeifen und -flöten, die man quasi als Vorgänger der Tinwhistle ansieht. Hier werden besonders die beiden Funde von Malham (West Yorkshire) und Landesbergen genannt.
Auf Situlen abgebildet und sogar in Alesia als Fund belegt ist die Panflöte (Syrinx). Auf insularen Bildsteinen finden sich außerdem noch Harfe oder Rotte, Pfeife, Hörner, Trompeten, Trommeln und Dreifachflöte, wobei hier teils von einem mediterranen, vor allem byzantinischen Einfluss ausgegangen wird. Aus welcher Zeit diese Bildsteine stammen, ist der Abhandlung leider auch nicht zu entnehmen.

Selbst die ach so keltische Bodhran scheint sich ja nur etwa bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen zu lassen. Und unter dem Begriff Barde hat zwar ein Verfasser in der Wikipedia eisenzeitliche Keramiktrommeln erwähnt, dafür aber anscheinend auch keine genaueren Belege zur Hand. Mir selbst sagen sie nichts, aber ich habe mich bisher auch nie damit befasst.

Gruß
Oliver