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Dago

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1

Sonntag, 23. Januar 2011, 17:36

Beinbergen

Ein paar Beinbergen, Typ Mühlheim - Dietesheim, Bronzezeit D, Fundort Pflaumheim / Landkreis Aschaffenburg. Diese Stücke wurden von Frauen am Unterschenkel getragen. Beinbergen haben in verschiedenen Typen ein Laufzeit von BZ B - HA A, wobei die spätesten Stücke ( Typ Wollmersheim, es sind auch die größten Stücke) nur noch selten in Gräbern der Frauen des Schwertträger Adels auftauchen. In Bz C und D sind sie relativ Häufig zu finden ( Typ Mühlheim - Dietesheim, Typ Blödesheim). In BZ B und C ist der Typ Wixhausen verbreitet, Beispiel ist aus Grab 8 in Molzbach.


Berg Typ Mühlheim - Dietesheim


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Berge Typ Wixhausen


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dago« (23. Januar 2011, 19:08)


2

Sonntag, 23. Januar 2011, 19:03

Bei den Beinbergen frag ich mich immer, wie die in der Tragepraxis gehalten haben, sprich, was sie gehindert hat, sich die Wade abwärts zu bewegen. Um das nicht zu tun, müssen sie ordentlich einschneiden. Und dann frag ich mich, wie man die über die Knöchel gebracht hat. Das ist jetzt keine Zweiflerei an der Bezeichnung, sondern eher Bewunderung der Leidensfähigkeit der XX-Trägerinnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hans« (23. Januar 2011, 20:47)


Dago

unregistriert

3

Sonntag, 23. Januar 2011, 19:15

Nun es gibt Funde die darauf schliessen lassen das solche Stücke mit Leder gefüttert ware, zumindestens gibt es Anhaftunge bei Orginalen. Man kann die Stücke leicht Aufbiegen, dann gehen sie auch über den Knöchel ( Selbstversuch)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dago« (23. Januar 2011, 19:16)


4

Sonntag, 23. Januar 2011, 22:47

Schick!! Komplimente! Habe Fotos schon in FB gesehen.
Joze

5

Montag, 24. Januar 2011, 12:41

Koennten wir es in diesem Fall nicht mit einer typischen "Grabausstattung" zu tun haben? Obwohl die Lederreste an den Innenseiten dagegen sprechen wuerden... so als alltaeglichen Schmuck hoehergestellter Damen stelle ich mir die Bergen eher kompliziert vor... hoechstens fuer besondere Gelgenheiten... so als "Sonntags- oder Feiertagstracht"... (so wie vermutlich viele ausgefallenen Schmuckgegenstaende im weiblichen Grabhorizont... das liesse sich jetzt vermutlich sehr weit ausfuehren :D ) :lesen:
Schoene Stuecke!! :)
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."
Teresa von Ávila

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Magali« (24. Januar 2011, 13:55)


Dago

unregistriert

6

Montag, 24. Januar 2011, 18:58

Es gibt etliche Bergen die geflickt wurden, gerade an den Spiralen kann man das öfter Beobachten. Das weist darauf hin das sie auch im Leben getragen wurden und dabei Beschädigt wurden, denke aber auch nicht Alltäglich sondern bei besonderen Gelegenheite. Häufig sind auch die Flickungen von einem nicht sehr geschickten Handwerker bzw. keinem Spezialisten durchgeführt worden.

7

Montag, 24. Januar 2011, 20:07

Es gibt etliche Bergen die geflickt wurden, gerade an den Spiralen kann man das öfter Beobachten. Das weist darauf hin das sie auch im Leben getragen wurden und dabei Beschädigt wurden, denke aber auch nicht Alltäglich sondern bei besonderen Gelegenheite. Häufig sind auch die Flickungen von einem nicht sehr geschickten Handwerker bzw. keinem Spezialisten durchgeführt worden.


Das spricht definitiv fuer einen Gebrauchsgegenstand.... eventuell nicht alltaeglich - siehe Unpraktizitaet - aber ich denke auch, Schmuck fuer besondere Anlaesse... getragen und ins Grab mitgegeben worden...
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."
Teresa von Ávila

8

Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:56

Es gibt etliche Bergen die geflickt wurden, gerade an den Spiralen kann man das öfter Beobachten. Das weist darauf hin das sie auch im Leben getragen wurden und dabei Beschädigt wurden, denke aber auch nicht Alltäglich sondern bei besonderen Gelegenheite. Häufig sind auch die Flickungen von einem nicht sehr geschickten Handwerker bzw. keinem Spezialisten durchgeführt worden.

Hallo Dargo,
das Flickungen auf ein Gebrauch schließen denke ich nicht weil, der Defekt kann auch bei der Herstellung passiert sein , zb. schlechtes Material,
beim Biegen, ist mir auch schon öfters passiert, und warum sollte der Handwerker es gleich in den Brucherzhort werfen, er kann es Flicken.
Für einen Gebrauch (länger) sprechen eher abrieb, erkentliche vergrößerungen.....
Grüße Stefan

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