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Slania

unregistriert

1

Sonntag, 19. August 2007, 14:56

Welche Hosen nun?

Auf der Suche nach Schnittmuster für Hosen Latène C für meine Kinder habe ich derart verschiedene Schnittmuster gefunden, dass ich nun wirklich nicht weiss, welches das richtige ist. Es gibt Schnitte wie klassische Hosen, aber auch Schnitte die aus zwei Beinlingen (quadratischer Stoff) sowie ein quadratisches Mittelteil. Was nun jetzt?

2

Sonntag, 19. August 2007, 15:08

Ganz einfache
„manus manum lavat“
(Eine Hand wäscht die andere)


http://www.epochenspringer.de/

http://www.projekt-latene.de/

3

Sonntag, 19. August 2007, 15:14

Guggst du hier!

http://www.nostri-farrago.de/Gewandungen…rliche_hose.htm


So nun funzt der Link.
Admin
„manus manum lavat“
(Eine Hand wäscht die andere)


http://www.epochenspringer.de/

http://www.projekt-latene.de/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vedhoarix« (19. August 2007, 17:55)


Steve Lenz

unregistriert

4

Sonntag, 19. August 2007, 15:18

Die Adresse ist ungültig.

Slania

unregistriert

6

Sonntag, 19. August 2007, 16:05

Danke

Schon ein Superforum. Immer schnelle und kompetente Antworten. DANKE!

7

Sonntag, 19. August 2007, 17:16

Nur damit sich grad bei den Neueinsteigern kein unscharfes Bild ergibt: Es gibt nicht einen einzigen nachweisbaren Hosenschnitt. Alles, was im Ergebnis so aussieht wie auf der Schwertscheide von Hallstatt, also sprich die Beine bedeckt, ist praktisch zulässig. Mehr oder weniger. Soviele Darstellungen der Hosen gibts gar nicht mal, von den Barbarbenklischees der Griechen und Römer abgesehen (Nackter Oberkörper, Obelix-Hose).

Die FLT-Scheide von Hallstatt zeigt 'enge' Hosenbeine, körperbetont.

Die andere Variante wäre die Hose der Figurenfibel vom Dürrnberg, die eine stark 'gefältelte', also mit Querfalten versehenen Schnitt zeigt.

Es gibt noch weitere Beispiele von vorgeschichtlichen Hosen, aber die sind alle nicht wirklich 'keltisch', weder geografisch noch zeitlich. ( Achtung! Das ist eine stark verkürzte Aussage!). Tatsache aber ist, einen wirklich belegbaren Schnitt einer keltischen Hose, noch dazu feindatierbar ( Frühlatene...oder Spät....) erst recht nicht.

In der Konsequenz ist also vieles machbar, egal ob da jetzt ein quadratisches Stück in Leibesmitte eingesetzt wird oder nicht. Ein Anhänger der Theorie 'immer so einfach' wie möglich bin ich auch nicht gerade, es stellt sich oft heraus, dass die Wirklichkeit sehr aufwändig war - zum Leitwesen des Reenacters.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich will nix kaputtreden. Mach eine Hose - und fertig. Allenfalls halt auf einen Schnitt achten, der sowenig Material wie möglich verbraucht, aber das wäre es dann auch schon. Und dann von niemanden einreden lassen, eine 'solche Hose' gäbe es nicht im Latene C, sondern die sei eindeutig.... .

H.