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1

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 08:34

Behinderung in der Antike

Zitat



Behinderung in der Antike

Internationale Uni-Konferenz

Wie wurde mit behinderten Menschen in der Antike umgegangen? Welches Verhältnis hatten Religionen zum Thema Behinderung? Diese Fragen in der Frühgeschichte Europas, im Alten Orient, in der griechisch-römischen Welt, in der Ägäis, Ägyptens, Indiens und Chinas stehen im Mittelpunkt der Internationalen Konferenz „Behinderung in der Antiken Welt“.
Die Konferenz ist eine Zusammenarbeit zwischen den Unis Salzburg und Birmingham. Von Hephaistos, dem hinkenden Künstler und Gott in der griechischen Götterwelt bis zum Vortrag über Behinderung und Leistungssport reicht die Palette der historischen Analyse. So erfährt man, dass kleinwüchsige Menschen im alten Ägypten eine hohen gesellschaftlichen Stellenwert hatten, im Vergleich dazu in der europäischen Antike zu Schaukämpfen benutzt wurden.
Die Konferenz dauert von Mittwoch, 1. Oktober, bis Samstag, 4. Oktober, Brunauer Zentrum, Elisabethstraße 45a. Die mehrtägige Veranstaltung ist frei und unentgeltlich zugänglich.

Internet: www.uni-salzburg.at


Quelle: Salzburger Fenster, 2008-10-01
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

2

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 12:39

Interesannt!!

Hallo Leute! :updown:

Bei meinem Post-Dyplom Studium haben wir einiges über Behinderung in Geschichte geredet.... Speziell: mit Geisteskrankheiten, oder auch Behinderungen allgemein.
Mein Mitschüller und Bekannter Matej Dasko hat sich spätter in unveröffentlichen DIS mit Geschichte des Psychiatrie beschäfftigt. Thema ist nähe hier vorgestellten Richtung....

Thema ist jedenfalls sehr interessant!
In Soziologie hat Author E. Goffman mit seiner "Ethiketierung-Theorie" Thema stark beeinflüsst (Untersuchungen in "Total-institutionen")

Einiges haben wir schon bei "normalem" Studium (Kunst) darüber gehört bei Fach: Allgemeine Kulturgeschichte.

LG

J.

Steve Lenz

unregistriert

3

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 13:21


4

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 13:37

Dazu auch interessant:

Der erste Fund eines Neandertalers, des sog. Herrn Mettmann, zeigt auch deutliche Spuren von Handycaps.

Hier mal der 3Sat-Bericht:

http://www.planet-schule.de/wissenspool/…r_mettmann.html
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Steve Lenz

unregistriert

5

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 13:50

Weitere Beispiele:

http://www.archaeoforum.de/viewtopic.php…ighlight=karies

Sorry, Simon, muss verlinken. Dieses Board lässt keine größeren Texte zu.

6

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 14:58

sehr interesannt!

Steve - dass kenne ich in archaeo noch nicht: sehr interesannt! :updown:

Wenn hier Krankheiten zusammen mit Behinderungen vorstellen sind - weiss neben den klasichen berühmten medizinischen Angriffen bei Kelten (auch in Halleiner Mus. an schau gestellt, oder Krankheit-Beispiele aus Hallstatt) auch von Behandlungen und erkenbaren Krankheiten bei uns in Ha-Unterkrain Gebiet.

Doch alle Kulturen in der Antique hatten nicht gleichen ethischen Bezug zur Behinderungen ... :kaffe:

Lg

J.

Fredewulf

unregistriert

7

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 21:08

Sehr interessant ist die griechisch-römische Deutung der Epilepsie als "heilige Krankheit" mit dem berühmten Patienten Julius Caesar.

8

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 09:21

Hallstattzeitlich gibt es ein Mädchen ohne Füße. Im Grab gab man ihr welche aus Ton mit.
Im Museum in Halle liegt ein neolithisches Kind mit Wasserkopf. Es wurde, was für das (unbehandelte) Krankheitsbild das Maximum ist, rund 5-6 Jahre alt. Es wurde also offenbar gepflegt und normal bestattet.

Die "Schamanin" in Halle (mesolithisch) ist auch ein schönes Beispiel.

Vielleicht bringt jemand in Erfahrung, ob es einen Tagungsband gibt. Ein schönes, sehr menschliches Thema.

Thomas

9

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 11:31

mh mmmm... :)

Hallo Leute! :updown: :updown:

Stimmt, menschliches Thema; @fredewulf: in geschichte Psychiatrie kommen solche Fälle immer wieder vor.... :zwinker:

Muss jetzt beenden - den Nootbook hat mir mein Mittarbeiter geborgt....

LG

J.