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1

Samstag, 25. Juli 2009, 14:15

Kostenloser Film zum anschauen im Internet: "Handwerk in der Eisenzeit" !

Hallo Leute,

Ich hab es endlich geschaft ein Video bei YouTube.de einzustellen.


"Handwerk in der Eisenzeit"


Der Film ist ein Projekt der Keltengruppe Taranis (Saarland) und Studenten der VFG der Uni Mainz für das Hunsrück-Museum in Simmern (Rheinland Pfalz).

Film zur Ausstellung: Der Hunsrück vor 2500 Jahren, Leben und Sterben in der eisenzeitlichen Hunsrück-Eifel-Kultur.

Hompage:
www.taranis-kelten.de
http://www.hunsrueck-museum.de/




Drehkulisse ist die Keltensiedlung Bundenbach (Rheinland-Pfalz) und die Ausgrabungen am Ringwall in Otzenhausen (Saarland).
Einige Darsteller sind auch hier im Forum gemeldet :zwinker:


Da das komplette Video in etwa 16min lang ist und YouTube nur Filme von 10min unterstützt musste ich es in 2 Teile Splitten.

Hier sind die links:

Handwerk in der Eisenzeit 1/2

Handwerk in der Eisenzeit 2/2


Bin mal gespannt wie es gefällt.


Viel Spass und Gruß
Markus
„manus manum lavat“
(Eine Hand wäscht die andere)


http://www.epochenspringer.de/

http://www.projekt-latene.de/

2

Samstag, 25. Juli 2009, 16:25

Sehr schöne, anschauliche Doku, in kompetent umgesetzter Darstellung ! Gosses Lob! :klatsch:

DUODORIX
Höre viel und sage nur nötiges.
Weise reden, weil sie etwas zu sagen haben, Toren sagen etwas, weil sie reden müssen. Plato 428-348

3

Sonntag, 26. Juli 2009, 02:07

Klasse geworden, Glückwunsch dazu!!
Das Fibel schmieden fand ich gut, Toni auf hochdeutsch, richtig ungewohnt, hihi.

Sehr schöne Doku, auch von der Idee Lehrer - Schüler her, muß man erstmal draufkommen.

4

Sonntag, 26. Juli 2009, 21:29

Wirklich sehr feine Doku :klatsch: Darf ich den Film auch in einem italienischen Forum posten? :kiss:
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."
Teresa von Ávila

5

Sonntag, 26. Juli 2009, 22:40

Jepp darfst du!
„manus manum lavat“
(Eine Hand wäscht die andere)


http://www.epochenspringer.de/

http://www.projekt-latene.de/

Riia

unregistriert

6

Montag, 27. Juli 2009, 00:04

Beeindruckend! Chapeau !!!

7

Montag, 27. Juli 2009, 07:48

Tja Dom das ist Multi Kulti ;)
LG Karin und Toni
Wege entstehen dadurch,dass man sie geht....
(Franz Kafka)

gabanorix

unregistriert

8

Montag, 27. Juli 2009, 10:33

schöner film

im großen und ganzen ist das wirklich ein schöner fim, fachlich habe ich aber noch fragen:



die gesenkgeschmiedeten fibeln: also zumindest in unserer gegend weißich von keinem gesenk, das gefunden

wurde, lasse mich aber gern eines besseren belehren. auch bei den fibeln sind es bestenfalls gerade mal zwei,

die die selbe struktur auf dem bügel haben, für so geringe stückzahlen ist ein gesenk viel zuviel aufwand/material...



die verwendeten eisenwerkstoffe, vorwiegend reneisen, wurden durch verunreinigungen und schmiedearbeit am

kohlenfeuer aufgekohlt, und somit härtbar gemacht. einem solchen werkstoff ist es zunächst egal, ob er beim

härten in öl oder wasser abgeschreckt wird, das anlassen ist halt wichtig, in soweit sehr richtig.

LUFTHÄRTENDE Stähle sind aber wirklich eine sehr moderne erfindung ,das legieren von stahl ist insgesamt

erst seit der industrialisierung und dem einsatz von hochöfen usus. chrom, vanadium und molybdän sind die

massgeblichen beteiligten an lufthärtern.



ich weiß ja nicht genau, wie das bei anderen geräten ist, aber bei knollenknaufschwertern ist sicher, daß die

nicht durch wärmebehandlung gehärtet wurden, da gibt es untersuchungen dazu. daß allerdings auch

eisenwerkstoffe durch kaltverdichten "härte" und elastizität gewinnen, ist klar, wenn auch nicht in dem maße ,

wie bronze. da aber eisen in denselben werkstätten verarbeitet wurde, wie bronze, gehe ich davon aus, daß

zumindest in der frühen eisenzeit für eisen dieselben arbeitsverfahren angewandt wurden, wie für bronze.



insofern finde ich, daß sich die grabenden studenten mit der beschreibung der methoden etwas zuweit aus

dem fenster gelehnt haben, weil man deutlich merkt, daß das nicht ihr fachgebiet ist.



was die darstellung und die vorführungen an sich angeht, so finde ich das ein schönes, fortschrittliches

projekt, und fände es schöm, wenn mehr (angehende) akademiker an ihren universitäten die zusammenarbeit

mit ortsansässigen praktikern suchen würden.



sebastian

meirah

unregistriert

9

Montag, 27. Juli 2009, 12:28

tolle Doku...

ich finde diese Wechsel zwischen hier/jetzt und "damals" sehr gelungen... :klatsch: :klatsch:

10

Montag, 27. Juli 2009, 14:19

Erstmal Danke für die positiven Antworten:

@ Sebastian: Ja du hast recht: Kein Gesenk vorhanden. Das Fibeln anhand eines vorgegossenen Stranges weiter ausgeschmiedet werden ist durch eine Untersuchung mit Bericht publiziert(also nicht alle aber einige). Die Art des Ausschmiedens mit Gesenk ist nur eine Art um es umzusetzen und sicher nicht archäologisch so haltbar.
Die Begriffe sind teilweise auch auf unserem Mist gewachsen was die Schmiedesachen betrifft. Der Film soll zwar wissenschaftlich sher genau sein aber zur Anschauung und Umsetzung haben wir uns 1-2 Freiheiten genommen. Ich hoffe dies ist zu verschmerzen.


Schlussendlich muss ich sagen, dass ich auch hoffe, dass sich auch in Zukunft mehr solcher Projekte ergeben und dies nicht nur einmalig war.
CROM grant me Revenge! :rauchen:

Riia

unregistriert

11

Montag, 27. Juli 2009, 19:51

tolle Doku...

ich finde diese Wechsel zwischen hier/jetzt und "damals" sehr gelungen... :klatsch: :klatsch:
Dieser Meinung bin ich auch. Ich hoffe, wir dürfen uns bald an den Fortsetzungen erfreuen.

12

Dienstag, 28. Juli 2009, 10:41

Sehr gut gemacht!!

Hi Taranis - sehr gut gemacht!
Ich bin immer sehr begeistert nach AV Quellen, die sagen viel mehr als nur Wörte/Bücher/Fotos.

Joze

Renatus

unregistriert

13

Dienstag, 28. Juli 2009, 16:14

Finde den Film Super.Schön das mal nicht irgendwelche Schauspieler für so etwas genommen werden.Und eine Fortsetzung oder vielleicht eine längere Doku wäre wirklich toll.