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1

Mittwoch, 2. September 2009, 14:27

Zeltstoffe - Erfahrungen und Bezugsquellen

Hallo!
Habe Thread geöffnet, weil auf Veranstaltungen Leute schon einige Erfahrungen über ihren zelten gesagt haben. Ist Zelt(stoff) Qualität immer auch mit viel Geld verbunden wie z. B. beim Famzelt - Link: http://www.naturzelte.de/ , oder gibt's auf dem Markt auch Laden, die gute Leinwand zum guten Preis verkaufen? Sind die Eigenschaften von Leinwand (Stoff) bei verschiedenen Lieferanten auch immer im Rang, wie die uns (vorher) versprechen?
Die Preise sind auch ganz verschieden, lohnt sich wirklich ein Leinwand 700-800 gr/m2 für 30 euro/m2 kaufen, weil einige liefern auch dünneren Stoff ca 450-500 gr/m2 für niedrigen Preis oder wenn man englische Laden betrachtet, die fast immer Zelte mit "nur" ca 350-450 gr/m2 verkaufen (aber auch mit Polyester/Baumwolle Mischung ! *). Denke, dass nicht immer nur die Gramm-structur (also: "Gewicht") für gute Qualität entscheidend ist, sondern mehr Stoffqualität an sich. Mein Stoff 300 gr/m2 war auch schon im regen gut, war billig (10 Euro/m2) und ist leicht. Habe den bei uns gekauft.
Ich interssiere mich für Zelten Stoffe deswegen, weil ich stehe auf Zelte, die macht man selber. Aber dabei habe ich die Nähmaschine gebraucht (auch unauthentisch, aber so grosse Flächen will ich nicht mit Hand nähen). Die selbstgenähte kann man auch selber Verzieren (dass muss ich noch machen) oder anders individuell "anpassen".
Darum mein Thread.

Joze

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Joze Noriker« (2. September 2009, 14:48)


2

Donnerstag, 10. September 2009, 06:57

Moin,

also unsere Zelten sind gekaufte von Süd-West ...
vor einigen Jahren haben wir aber die ersten Zelte selber genäht ...

Aus wießem Markiesenstoff für 6 Euro der Meter ...
Den Stoff besorgte mein Bruder aus Oldenburg ...
fand er im Internet ...

Das ganze hatte so die Quallität von Jeansstoff und lies sich auf einer normalen Nähmaschiene nur schlecht nähen ...
Wasserdicht war das ganze aber ...
denke das der nicht mehr 350-450 gr/m² hatte ...

Wir haben diese Zelte nicht mehr weil sie in Wikinger Art gemacht waren und heute nicht mehr passend sind und auch zu viel Material haben
das transpotiert werden muss ...

Alles in allem lag der Preis für das selbstgebaute Zelt nicht wesendlich unter dem gekauften ...
Heute würde ich nur noch mal eins bauen wenn es einen 100%igen Fundbelg für ein Zelt geben würde ...
dann würde sich die arbeit noch mal lohnen ...
Sebastian von Nagaroon

Sind die anderen auch oft eine Plage, Toleranz ist Göttergabe!
Zum guten "keltischen" Benehmen, gehört auch diese Gabe anzunehmen!

www.nagaroon.de

Historische Keltendarstellung
&
antike Schmiede


3

Donnerstag, 10. September 2009, 16:08

Hi! "Südwest" kenne auch aus Web, selber aber noch nicht (habe nicht dort was gekauft). Dein Zelt habe schon gesehen. Also - denke, dass gewisse "Unterschiede" bei verschiedenen Stoffhersteller erst im Laufe der Zeit entstehen. Bin neugierig, wie sind die Italiener mit Zelte zufrieden, ie habe in Frög gesehen. Die sind aber ziemlich teuer, habe einige Ital. Webseiten durchgeschaut und ich finde prinzipiell braune oder grüne Zelte super- mehr als die Weisse. Möchte aber trotzdem eher lieber einen (wieder) selber machen. Vielleicht kaufe 600 gr/m2 Hanfstoff von naturtuche.de (25 Euro/m2).
Mit Hanfzeltstoff habe auch noch keine Erfahrungen.
Ich bin "Campieren" einfach gewöhnt, mache auch in Sommer priwat lieber Zelt-Urlaub und eine keltische Veranstaltung unter von Zelt finde ich interessanter als wenn ich in Haus schlafe. Ich habe auch oft aud Adria so frei draussen ohne Zelt geschlafen. Man kann sich auch "Umgebung" von Zelt bischen ausmachen, etc ... Also, auch wenn es nur für 2-3 Tage im Jahr geht, möchte einen haben und es machen. Aber: auch in Frög kann man Zeltbauen (habe heuer nicht gewusst und genau 2 Tage vorher meinen gefertigt) und habe Interess daruf.
Bei "Campieren" braucht man dann aber "noch mehr" von historisch-belegtes.

Joze

4

Donnerstag, 10. September 2009, 16:42

Klar hast du schon Südwest Planen und Zelte gesehen. Wir haben auch eins.
Das in dem wir in Frög gewohnt haben. ;)
Und die Plane, die wir immer am Dürrnberg aufbauen.
Und ich schliesse mich Sebi an.
Selbernähen, solange es keinen A-nachweis gibt ist genauso teuer und das Ergebnis ist nicht so perfekt.
Zumindest wenn man drin lagern möchte
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

5

Donnerstag, 10. September 2009, 21:03

Moin,

mein Bruder hat sich ein Leinenzelt machen lassen ...
ich meine er hat 600 € dafür gezahlt ...
das Zelt ist 3,5x2,5 m und 2,5m hoch ...

Quallität ist gut aber Leinen ist sehr empfindlich wenn er naß geworden ist ...
das Zelt muss sofort nach dem Abbau getrocknet werden und dazu braucht man viel Platz um es aufzuhängen ...

und es ist immer dunkel im Zelt ...
wenn man es nicht aufstehen lässt braucht man fast eine Taschenlampe wenn man was sucht ...
Sebastian von Nagaroon

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6

Freitag, 11. September 2009, 15:06

Hi! Ja- habe ich (in Frög).
Na ja - wenn man persönliche Wünsche hat (und ich habe immer welche) - ist besseres Typ selbermachen. Eigentlich aus diesen Grund selber machen, obwohl ist jedenfalls praktischer kaufen, klar. Darum habe gesagt, mir gefallen die Italienische, die in Frög waren, aber ich stehe lieber zu den selbstgemachten darum kaufe mir nicht solchen und werde auch einen nicht kaufen. Ja, schliesslich solange dass kein A Zelt oder runde in Keltenzeit historisch belegt ist - "darf" man auch die WikiZelte oder andere haben.... aber .... finde nicht gut, wenn sich verschiedene Kulturstuffen "mischen" darum stehe auf neutralle, selbstegamachte Zelte.

Mein Zelt ist A Zelt, ist ganz praktisch und einfach gemacht (sieht man auch auf dem Avi) - ist darum schon als WikiZelt genannt? Glaube nicht, hat zu viele individuelle Detaills und auch römische waren A Zelte, dann habe ich auch "römischen" Zelt ... tz.. :) (Die römische auf dem Markt aus England finde ich aber ganz praktisch!)

Mich interessieren eigentlich Erfahrungen mit verschiedenen Zeltstöffen und wenn hohes Preis auch Qualität gibt, darum Thread. Habe schon aufgeschrieben, mein Stoff war 10 euro/m2 und bin zufrieden auch in reg obwohl nicht so dick und fest ist, als manche Lieferanten sagen muss dick und schwer sein.

Mit trocknen nach den Gebrauch muss man rechnen, stimmt, sonnst kann man einen neuen schon ganz bald vernichten und dann wegwerfen (Schimmel). In Zelt ist gut eine Lampe haben (habe aber meistens auch in "Civi" nicht) Und bei Lampen hat man verschiedene Möglichkeiten. Alles das ist mir schon von "Civi-Campieren" bekannt und bin gewöhnnt. Möchte nur meine Ausstattung historisch belegt auch in dieser Richtung verbessern und haben.
Joze

7

Mittwoch, 30. September 2009, 14:54

Hier habe gefunden einen Laden für guten Preis und Gewicht (Hanf):
http://www.rheingold-shop.de/onlineshop/start.htm?tuche.htm

Joze

Naturtuche

unregistriert

8

Sonntag, 22. November 2009, 13:30

Hallo zusammen,
ich habe hier gerade den Hinweis auf uns gefunden und wollte anmerken, dass bei Zeltstoffen die Bindung immer Leinwandbindig sein sollte.
Dann verzieht sich der Stoff nicht so leicht und ist auch viel dichter gegenüber Regen und Wind.

Da wir unser Kerngeschäft bei Wollstoffen und nicht bei Zeltplanen liegt, verweise ich hier immer gerne an Andreas Helfert (www.reenactment-bedarf.de) der richtig gute Leinenplanen hat.
Wer doch lieber Hanfstoffe von uns verwenden möchte, sollte sich vorab kostenlose Muster bestellen.
Wie's geht ist hier nachzulesen:
http://muster.naturtuche.de

Die Stoffe vom Rheingold-Shop sind übrigens alle von uns. ^^

Viele Grüße & ein schönes Rest-Wochenende,
Euer
Michael,
von Naturtuche

meirah

unregistriert

9

Sonntag, 22. November 2009, 20:27

hallo....

bin gerade mal wieder dabei ein Zelt zu nähen und kann nur sagen ich, das ich bisher gute Erfahrungen damit gemacht habe...zu den Stoffen....ich nehm in der Regel baumwollenen Tipi-Stoff (ca 600gr), er braucht keine Imprägnierung und ist auch jetzt nach ca 5 Jahren regelmäßigen Gebrauchs wasserdicht...

zu der Verarbeitung....mit einer normalen heute üblichen Hobbynähmaschine ist es tatsächlich ausgesprochen schwierig vernünftige Nähte hinzukriegen....

meine Lösung war mir bei e-bay eine ca. 50 Jahre alte Maschine zu kaufen, die einen so kräftigen Motor und Transporteur hat, das ich auch dickeres Leder damit locker verarbeiten kann.... für die Nähte braucht man spezielles Garn, das die gleichen Dichtungseigenschaften hat wie der Stoff, es muß auch quellfähig sein...die Preise liegen bei verschiedenen Internethändler um die 5,-€ pro m, bei einer Breite von ca 1,60m.... kann sich jeder selber ausrechnen ob es sich für ihn lohnt

..naja und ein Bemerkung noch am Rande man sollte schon eine gehörige Portion Näherfahrung haben...das erleichtert die Sache ungemein ;)

10

Montag, 23. November 2009, 09:30

Hi MIchael und Meirah!
Danke für Hinweise und Erfahrungen!
@Michael: habe dir bei Thread Stoffe heute genau darüber geschrieben (Hanfstoff). Mein Hanfstoff den ich gekauft habe ist sehr grobgewebt, scheint mir aber nicht ganz "dicht" - man sieht kleine (aber wirklich ganz kleine) "Löche" durch; ist Fischgradbindung. Wenn ein Stück von deinen zu senden geht - wäre eine super Lösung sein (ich kann vergleichen).
Als weiteres habe aber schon sehr guten Stoff bekommen - aber leider Baumwolle; ist nicht impregniert, aber nach Köperbindung gewebt (hoffe heisst so: es sind kleine sechseckige Muster zu sehen): genau solche Webart, wie sonnst bei historiuschen Zelten ist (wenn mich nicht irre - der Simon und Nagaroon Zelte haben diese Webart). Ich finde aber diesen hier beschriebenen Webart "besser" = dichter&dicker als die Leinwandbindung.
Unsere Stoff&Zelten-Firma INDUPLATI existiert nicht mehr und ich habe orig. gepackten und letzten Stoff bekommen - ist so schwer, kann den kaum tragen. Ist aber leider Baumwolle :( und Preis war auch nur 11.90 /m (breite 150) + 40 Euro Rabatt.... Ich habe schon Idee - wie mein nächtes Zelt ausschauen wird.

@Meirah: stimmt, für so dicke Stoffe braucht man unbedingt starke Nehmaschine. Ich habe die nicht, darum habe ich Stoff in ganzem vorerst zu Profischneiderin getragen und sie hat Kanten und grobarbeiten gemacht, dass Stoff dadurch forbereitet wurde. Zelt habe dann selber gefertigt.

Joze

Naturtuche

unregistriert

11

Montag, 23. November 2009, 15:13

Mein Hanfstoff den ich gekauft habe ist sehr grobgewebt, scheint mir aber nicht ganz "dicht" - man sieht kleine (aber wirklich ganz kleine) "Löche" durch; ist Fischgradbindung. Wenn ein Stück von deinen zu senden geht - wäre eine super Lösung sein (ich kann vergleichen).
Meine Vermutung zum grob gewebten Stoff ist, dass dieser noch stuhlroh, also direkt vom (modernen) Webstuhl ist.

Zum Thema Muster hatte ich ja schon was geschrieben. Siehe oben:!: :rolleyes:

Alles weitere (zu unseren Stoffen) gerne per Kurznachricht oder per Email an michael.kapmeyer@naturtuche.de

Viele Grüße aus Witten,
Michael,
von Naturtuche

12

Montag, 23. November 2009, 18:45

Na ja - habe noch mehr grobgewebte (Hanf)Stoffe auch schon gesehen (weil ich auch mit Kunst zu tun habe - als Bilder-Leinwand zum malen) Habe gemeint, dass Stoff "dick" ist, sonnst ist schon glatt und sehr regelmässig-pedant gewebt.
Ja habe gelesen was du erzählt hast wegen Muster (=Webart), nun habe meine Meinung dazu geschrieben. Fischgrad-Muster-Hanfstoff habe aber bei Zelten auch schon gesehen. "Sechseckige-Muster-Webart" ist auch viel stärker (auch dichter, darum "schwere" grammatur) als Leinwandbindung, es wurden einzelne Fäden mehrmals "gewebt."

Joze

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