Sonntag, 21. Januar 2018, 03:46 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum Gallicum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 12:56

Prähistorische Textilkunst in Mitteleuropa - Geschichte des Handwerkes und der Kleidung vor den Römern von Karina Grömer

Prähistorische Textilkunst in Mitteleuropa
Geschichte des Handwerkes und der Kleidung vor den Römern

von Karina Grömer
mit Beiträgen von Regina Hofmann-de Keijzer & Helga Rösel-Mautendorfer

Verlag des Naturhistorisches Museum in Wien, 2010
ISBN 978-3-902421-50-0
27 x 19 cm, 480 p., farbig, Hardcover, 202 Abbildungen, Orts- und Sachregister
Preis: 35 € (excl. Versand)
Ermäßigter Preis für Vereinsmitglieder der „Freunde des NHMW”: 30,80 €

Bestellungen:
Fax 0043-1-52177-229
e-mail verlag@nhm-wien.ac.at

Spinnen, Weben, und Nähen – das alles ist uralte überlieferte Handwerkskunst. Textiles Handwerk begleitet den Menschen schon seit der Steinzeit. Bis vor wenigen hundert Jahren nahm es – neben dem Nahrungserwerb – einen großen Teil seiner Arbeitszeit in Anspruch.
Das Textilhandwerk, insbesondere die Weberei, hat viel zur allgemeinen Technikentwicklung beigetragen. Webstühle, in der Jungsteinzeit entwickelt, stellen die ersten „Maschinen“ der Menschheitsgeschichte dar; sogar die Automatisierung mittels Lochkarten wurde für dei Weberei entwickelt. Mit diesem Handwerk wurden aber nicht nur wesentliche Güter des täglichen Bedarfs – allen voran Kleidung – hergestellt, sondern auch Gebrauchswaren sowie repräsentative Objekte bis hin zu Luxusartikeln.
Textilien waren wertvoll, dies drückt sich auch im Recycling von Stoffen aus. In der Urgeschichte wurden ausgediente Kleidungsstücke als Binde-, Verpackungs- und sogar als Verbandsmaterial verwendet.
Bereits in der Urgeschichte dienten Kleidung und Schmuck nicht bloß als Schutz vor klimatischen Einflüssen. Textilien sind eben mehr als nur simples Gewand, sie stellen ein wesentliches Merkmal jeder Kultur dar. Damals wie heute ist Kleidung ein wichtiges nonverbales Kommunikationsmittel und sagt viel über ihren Träger, dessen sozialen Status, Alter und Geschlecht sowie Gruppenzugehörigkeiten aus.

Band 4 der Serie "Veröffentlichungen der Prähistorischen Abteilung“ ISSN 2077-3943
Achte nicht darauf, vielen Menschen zu gefallen, sondern nur wirklich wertvollen. Den Schlechten zu missfallen, bedeutet für Dich nur Lob.
Seneca


WWW.ALAUNI.AT
WWW.AWAREN.NET
WWW.LEGXIII.AT

2

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 13:06

Hast Du da schon mal reinschauen können, Johanna? Ich würde gern die eine oder andere Meinung hören, bevor ich es bestelle :) :lesen:
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."
Teresa von Ávila

3

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 15:24

leider nicht, magali! hab erst heute das mail von karina bekommen, hatte also auch noch keine zeit. werd es mir aber ziemlich sicher kaufen, hab ja nur ein paar minuten rüber vom büro ins museum ;-)
Achte nicht darauf, vielen Menschen zu gefallen, sondern nur wirklich wertvollen. Den Schlechten zu missfallen, bedeutet für Dich nur Lob.
Seneca


WWW.ALAUNI.AT
WWW.AWAREN.NET
WWW.LEGXIII.AT

4

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 11:18

... schon bestellt, der Titel war zu schmackhaft :D
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."
Teresa von Ávila

5

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:14

Dann gibts ja schon zwei potentielle Rezensentinnen. :D
Der Beschreibungstext ist leider so nichtssagend wie der Titel interessant klingt! Wäre schön wenn jemand, der das Buch hat, noch mehr Infos zum Inhalt geben könnte. Hat das was mit dem Forschungsprojekt DressID zu tun? Wobei es da ja um römische Textilien geht, soweit ich weiß...

Den Verlag des Museum findet man übrigens hier.
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach. Österreichische Schriftstellerin, 1830-1916)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »imoen« (22. November 2010, 13:52)


6

Freitag, 22. Oktober 2010, 12:07

so habe es jetzt auch bestellt und binn dann mal gespannt was dieses Werk uns bringt

7

Freitag, 22. Oktober 2010, 12:13

Meines ist auch on the way.
Klingt gut.
Schaun mer amoi.
Rezension folgt dann
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

8

Freitag, 22. Oktober 2010, 18:35

Ich hab mal bestellt,per Mail, aber bislang null Reaktion, keine Bestätigung, nix. Ist das normal?

H

9

Samstag, 23. Oktober 2010, 11:42

ich habe auch über mail ardesse in Johannas Beitrag bestell und wie Hans bis jetzt auch keine Rückantwort bekommen. Aber wie gesagt ich warte mal ab ob noch was Kommt.

10

Samstag, 23. Oktober 2010, 12:15

Mein Mann hat das Buch ebenfalls bestellt und auch eine Antwort erhalten.
Danach ist die Bestellung aufgenommen, aber die Auslieferung verzögert sich, weil das Buch offiziell erst am 27. präsentiert wird.
Marled
Kleidermotte in historischen Textilien aus Leidenschaft!
Näheres dazu in meinem Blog
Archäotechnik - textile Fläche

11

Montag, 27. Dezember 2010, 16:25

Rezension: Prähistorische Textilkunst in Mitteleuropa

Ich hab mich mal wieder an einer Rezension versucht:

Zitat

Mode und Kleidung - kaum ein anderes Thema beherrscht die Gesellschaft und die Medien heute so wie diese beiden. Die Textilindustrie ist ein gigantischer Wirtschaftszweig mit exorbitanten Umsätzen. Von der Frauenzeitschrift über Versandkataloge bis hin zu den Prêt-à-porter-Shows wird gezeigt, was „in“ ist, wird fast vorgegeben, was Mann und Frau zu tragen haben um zu zeigen wer oder was sie sind. Die Mode ist kurzlebig und einem raschen Wandel unterlegen. Ist dies ein modernes Phänomen?

Die Geschichte der Textilherstellung ist eine der ältesten der Menschheitsgeschichte.
Seit der Mensch sich bedeckt, gilt Kleidung nicht nur als Schutz sondern auch als Statussymbol. Karina Grömer hat mit ihrem Buch „Prähistorische Textilkunst in Mitteleuropa“ erstmalig einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Textilhandwerks und der Kleidung vor den Römern gewagt.
...



Mehr auf dem Geschichte ErLeben-Blog
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

12

Montag, 27. Dezember 2010, 22:45

Danke für die ausführliche Rezension, Simon!
Habe schon von Marled gehört, dass das Buch gut ist, aber die Versandkosten von 8€ haben mich irgendwie immer abgeschreckt... Ich weiß, das kommt für viele hier im Forum zu spät, aber über Amazon kann man das Buch inzwischen in Deutschland versandkostenfrei bestellen. Übrigens auch andere Publikationen des Museums, z.B. "Kingdom of Salt: 7000 Years of Hallstatt".

Noch ein klitzekleiner Hinweis, Simon: "Vorschung" schreibt sich mit "F"! :lesen: Nicht bös gemeint, aber du hast das so konsequent durchgezogen in deinem Text... :P
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach. Österreichische Schriftstellerin, 1830-1916)

Dago

unregistriert

13

Montag, 27. Dezember 2010, 22:57

Ich hab es heute Abend auch auf Amazon gefunden und bestellt

14

Dienstag, 28. Dezember 2010, 01:11

Imoen, wenn es sich um Vorgeschichte dreht, schreibt sich das mit V.

H

15

Dienstag, 28. Dezember 2010, 01:14

Hi, das Buch ist ok - ich habe den bei Marled und bei unserer Lisi gesehen. Es wurden viele Quellen zusammen gebracht und mir sind zB. die gestickte Mustern von Hochdorf interessant und Recos von diesen. Die sieht man normal bei den Darstellern nicht aber di bedeuten eben das, was ich sonnst vermisse: bunnte individuell gefertigte (kein Klische, Unikat) Bekleidung.

Doch wenn ich da die Sylvia zitieren darf: viele Quellen = Zeichnungen und Entwürfe sind schon alt oder veraltet.

Aber, die Karina hat ihr Projekt eigentlich breit zusammen gefasst: informativ und enziklopaedisch (hat die Sachen nach Themen katalogiziert) - dabei müsste sie sicher weitere spezielle Elaboration in die Ecke lassen. Kurz: man bekommt Quellen, Beispiele, aber für weitere individuelle Recos oder Recherche muss man selber weiter recherchieren. Gutes Handbuch einfach.

Joze

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joze Noriker« (28. Dezember 2010, 01:16)


16

Dienstag, 28. Dezember 2010, 01:38

Zitat

Zeichnungen und Entwürfe sind schon alt oder veraltet


Du verstehst auf deutsch den Unterschied? Schon länger an anderer Stelle publiziert und "veraltet" ist ein gewaltiger Unterschied.

17

Dienstag, 28. Dezember 2010, 08:16

@ Imoen: Danke.
Ich bin echt froh, dass ich die Wordkorrektur drei Mal drüber laufen lassen hab....
Grummel...
Wenn mer net alles selber macht. ;o)

Jetzt isses hoffentlich besser
Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen. - Dalai Lama

18

Dienstag, 28. Dezember 2010, 11:49

Zitat

Zeichnungen und Entwürfe sind schon alt oder veraltet
Hi, ja ich verstehe den Unterschied. Vielleicht sagt ja was mehr dazu die Sylvia.

Ich verstehe es so, dass die Karina einfach auch schon längst bekannte Quellen (inklusive also auch Entwürfe, Recos etc...) zusammengebracht hat und dabei heutzutage auch neue(re) Ergebnisse von Textilwissenschaft bekannt sind.

Dabei kenne mich nicht in den neuen aktuellen so gut aus, dass ich feststellen könnte: hat die Karina dabei was neues und aktuelles publiziert, was noch nicht publiziert wurde? Wo gibt es also ihr einzigartiges originell. Zugang (neben den Quellen, die sie in dem Buch zusammengebracht hat)? Was ist also speziell von sie "authorisiert" in dem Buch?

Joze

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Joze Noriker« (28. Dezember 2010, 11:54)


19

Dienstag, 28. Dezember 2010, 21:12

@ Hans: achso, verstehe: For- und Vrühgeschichte :D
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach. Österreichische Schriftstellerin, 1830-1916)

20

Mittwoch, 29. Dezember 2010, 16:03

Genau. Vorschung in der Vorgeschichte, Forschung in der Frühgeschichte. Ein bisschen Unterschied muss schon sein. (Für die Humanisten unter uns: In Süddeutschland endet die Vorgeschichte mit dem Aufmarsch der Römer. Und erst die haben Rechtschreibung überhaupt eingeführt. Comprendre? )

Ähnliche Themen